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«klein Eigennutz, sondern die Begierde, sichwegen der seinem Hause zugefügte» Kränekungen zu rächen, das was ihn hauptsächlichantrieb. Friedrich V befand sich in großerVerlegenheit. Er sah einem zu ungleichenKampfe entgegen. Dennoch rüstete er sich,um denselben, so lange es möglich wäre, znbestehen. Er besaß (seit 1760) in der Per-son des berühmten französischen GeneralsSt. Germain, dem er jährlich 20,000 Tha-ler gab, einen geschickten Befehlshaber. Nachden Rathschlägen desselben vermehrte er be-sonders seine Landmacht. Es kam zu der-selben ein Husarencegiment, und ein Jäger-regiment, hinzu. Zu dem letzter» mußtejeder Edclhof einen berittenen Jäger mit Ge-wehr und Kleidung stellen. Die Landarmee(schon sein Vater hatte das norwegischeKriegsvolk um 10,000 Mann vermehrt) stiegbis auf 70,651 Mann. Die Flotte bestandaus 26 Linienschiffen von 96 bis 40 Kano-nen, und aus 8 Fregatten von z6 bis 40Kanonen. Friedrich V benutzte seine damahlsversammelte Kriegsmacht, um von der StadtHamburg eine Anleihe von einer M llionThaler zu erzwingen. Er besetzte (1762
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