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lich nahm man ihnen auch die Stellen, diesie bereits bekleideten. Durch eine königlicheVerordnung wurden sie (i6sio) für untüchtigerklart, bey Finanzen und Pachtungen ange-stellt zu werden. Diese Ausschliesuug vonAemtern gieng von einem Zahre dis zumandern immer weiter. Endlich sprach manden Neformirten die fernere Ausübung derPrivilegien ab, die sie, als Kaufleute, alsWeiuhandlcr u. f. w., zur glücklichern Be-treibung ihres Gewerbes, erhalten hatten.Man wollte sogar keine, reformirten Hebam-men mehr gestatten. Durch diese harte Ein-schränkung des Gewerbes kamen viele refor-miere Familien in die traurige Lage, entwe-der ihren Glauben zu verleugnen,^ oder, umder äussersten Dürftigkeit zu entgehen, ausdem Lande zu wandern. Nun wurden aberauch allerley listige Mittel gebraucht, um diein einer so schlimmen Lage sich bcsindendenNeformirten zur Annahme der katholischenReligion zu bewegen. Eine königliche Ver-ordnung befrcyte alle diejenigen, die zur ka-tholischen Kirche übcrgiengen, drey Jahrehindurch, von der Bezahlung der Schulden.Man befreyte wohl gar die Neubekehrtcn
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