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beten auch auf den Küsten von Languedocund Provence. Um sie wegen dieses Fre-veis zu züchtigen, schickte Ludwig im folgen-den Zahre (l68z May) seinen Admiral duO.uesne abcrmahls vor Algier. Die Bombendesselben verwandelten den ganzen unternTheil der Stadt in Schutt und Asche, unddie Algierer gcriethen in so große Verlegen-heit, daß sie abcrmahls um Frieden bittenmußten. Sie lieferten gegen 700 französischeSclaven aus; aber du Qucsne schrieb ihnennoch so harte Bedingungen vor, daß sie lie-ber die Fortsetzung der Gcgenwchre beschlos-sen. Das Vombenwcrfen fieng sich alsovon neuem an, und dauerte bis zur ungün-stigen Herbsiwittcrung. Die Algierer mußtenfast alle Forderungen des französischen Admi-rals eingehen; sie mußten (1684) durch einescycrliche Gesandtschaft, die sie nach Parisschickten, den stolzen Monarchen Frankreichsum Vergebung bitten lassen.
Vor der Seemacht desselben zitterte auchTunis und Tripoli. Auch zu Tunis war(seit 1575) ein Dcy, den die Militz wählte,an die Stelle des Aga, des Präsidenten des
Diwans,