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zu erdrosseln. Indessen lebte auch Murad IVnicht allzu lange. Er trank den Wein so un-maßig. daß er schon im Z2tcn Jahre (i6zy)ein Opfer dieser Unmäßigkcit wurde.
Sein Nachfolger wurde der an Körperund Geist gleich schwache Bruder Ibrahim,der einzige von Osmans Geschlecht noch übn»gc Prinz. Dieser vertraute, die Rcgicrungs-geschaffte seiner cänkcvollen Mutter und demGroßwcssir an, um dem Spiele der Wollüstesich desto ungestörter überlassen zu können.Durch starkende Mittendurch öftere Abwechse-lung in den Gegenständen seiner sinnlichen Liebe,durch die mit Spiegeln bedeckten Wände seinesSchlafzimmers, suchte er den Reib seiner sinn-lichen Vergnügungen immer von neuem zu er-höhen. Selbst die schönen Töchter der Paschenwaren vor seinen wollüstigen Anfechtungen nichtsicher. Sogar die Tochter des ehrwürdigenMufti ließ er in sein Sera, holen: wenner sie nur, nach dem Genusse einiger Tage,ihrem Vater nicht noch verächtlich zurückge-schickt hätte! Der gekränkte Vater stellte sichnun an die Spitze von ZOooo Mann, er-klärte den Sultan für unfähig, die Regie-rung ferner zu führen, und ließ ihn durch
die