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13 (1805)
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fen; aber Murad, der jüngere derselben,wehrte sich, als er ermordet werden sollte,mit solcher Entschlossenheit, daß Volk undZanitscharcn ihn in Schutz nahmen. Danun die Pascha's immer fortfuhren, aufdie Befehle und Verordnungen der Pfortekeine Rücksicht zu nehmen, so fühlte derDiwan endlich (162z) die dringende Nothtwcndigkeit, den schwachen Großsnltan gegeneinen kraftvollen zu vertauschen. Der Muftischlug den Soldaten und dem Volke denunerschrockncn Murad vor. Sein Vorschlagwurde genehmigt, und Murad IV zum Sulltan ausgerufen.

Murad IV Ghazi (d. i. der Tapfere) gnhört zu den unternehmendsten und kraftvollefreu Beherrschern des türkischen Reichs. Inden Leibesübungen so ausserordentlich gewandt,daß so leicht kein Janitschar sich mit ihmmessen durfte, zeigte er als Feldherr Unenschrockcnhcit, als Oberrichter Unpartheylichkeit,sammelte er, seiner Prachtliebe ungeachtet,einen ansehnlichen Schatz, ohne seine Untenthauen mit drückenden Abgaben zu belegen,trank er aber auch den Wein lieber, als ihn

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