starb um diese Zeit (im Mau) ohne Kinderund von niemand, als ihrem schwachen Ge-mahle, bedauert. Ohne ihre Leitung wardie Krone für den Johann Easimir einedrückende Last. Ludwig X!V, der dessen Ab-neigung gegen die Regierung benutzen wollre,um seinen Einfluß auf das nördliche Europanoch weiter auszudehnen, versprach ihm einenJahrgehalt, wenn er die Wahl seines Nach-folgers auf den Prinzen von Eonde lenkenkonnte. Johann Lasimir machte hierauf sei-nen Entschluß, die Regierung niederzulegen,erst dem Senate, und hernach (l668 Sept.)dem Reichstage, bekannt. Die polnischenHerren hatten für ihn, für den letzten Ja-gelloncn von mütterlicher Seite, noch so vieleAnhänglichkeit, daß sie durch Vorstellungen,durch Bitten, durch Thränen, ihn von derAusführung seines Entschlusses abzuhaltensuchten; aber er blieb standhaft. Man be-willigte ihm den kleinen Jahrgehalt von150,000 polnischen Gulden (25000 Thalern).Aber auch diese zahlte man ihm so wenigordentlich aus, daß er in Frankreich, wohiner (1669) wieder zurückkehrte, hauptsächlichvon den Einkünften, die ihm zwey von Lud-wig
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