um so eher gefallen lassen möchte. Dem jun-gen Könige wurden von den vielen Bereiter»,Tanz - und Fechtmeistern, die ihn beständigumgaben, gegen den Adel, der ihm freylichoft wenig Achtung bezeigte, ein lebhafterHaß eingeflößt. Die Vornehmsten des AdelS,die Ncichsräthe, waren aber unter einanderselbst uneinig. Sie theilten sich in die gräf-lichc und nicht grafliche Parthey. An derSpitze der letztern stand der Graf de laGardie, der, eben sowohl wegen seines gro-ßen Reichthums, und seiner viclgeltendet»Gewalt, als wegen seiner ausländischen Ab-kunft, verhaßt war. Die gräfliche Partheyarbeitete daher an seinem Sturze. Auchstimmte sie für die Theilnahme ain Kriege^als einer Quelle von Anschn und Reichthum.Zhre Gesinnnngen benutzte der französischoGesandte, Schweden zu einer Kricgsverbin-dung mit seinem Monarchen zu bereden, un-geachtet die Staatscasse sich leer befand, un-geachtet es der Armee an allen Bedürfnissenfehlte, ungeachtet die Flotte keine tüchtigen'Assiciere halte. Schweden sollte für 2400c»Mann, die es in Pommern aufstellen würde,jährlich 400000 Thaler bekommen. Frank-reich
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