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der von seinen Reisen in verschiedenen Län-dern zurückkommend, seine Gemahlin in dieStadt holen wollte, wurde von den Schwe-den gefangen, erwarb sich aber Karl Gu-stavs Vertrauen so sehr, daß er seinem ge-heimen Wunsche, zur Rettung Friedrichs,und der Stadt Kopenhagen, wirksam zu seyn,Gnüge leisten konnte. Er rieth daher, erstdie Festung Kronenburg zu erobern, umdurch das Geschütz derselben die holländischeFlotte vom Sunde abzuhalten. Wrangelunternahm diese Belagerung mit zooo Mann.Indessen war Kopenhagen- nur von der Flotteund den besetzten Velagerungsverschanzungen,eingeschlossen, und zu einem stürmenden An-griffe fehlte es an Mannschaft. Dadurch ge-wannen die Kopenhagencr Zeit. Nun wurdezwar (6. S>ept.) Kronenburg, zum Theildurch Schrecken, von Wrangel» eingenom-men, und Kopenhagen erhielt seitdem ausdem gesperrten Sunde keine Lebensmittelwehr; aber die jütlandischcn und seclandischcnStrandbauer», die des Nachts am Ufer fort-ruderten, brachten sowohl Lebensmittel, alsVerstärkung in die Stadt. Der Muth derVertheidiger von' Kopenhagen wurde dadurch
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