Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
298
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Der König Friedrich hatte sich an die«senigcn Machte angeschlossen, die sich zurRettung Polens vereinigten. Und dochhatte Dänemark, seit dem letzten Kriege mitSchweden, noch 6 Millionen Thaler Schul«den, und die Staatskasse war so erschöpft,daß sie den Dienern schon seit einigen Iah«ren ihre Besoldung nicht auszahlen konnte.Die Unterthanen weigerten sich, neue Stcu«crn zu bezahlen. Der Geldmangel hatte ansdie Kricgsrüstungcn Einfluß. Es fehlte anGeschütz, an Munition. Es fehlte aberauch an guten Generalen, und an geübtenSoldaten. Donnoch schmeichelte man sichmit der Hoffnung, das Vcrlohrne wieder zubekommen, weil, wie man voraussetzte,Schweden zwey Kriege nicht auf einmahlführen konnte. Allein Karl Gustav gab(1657) Polen auf, um über Dänemarkdesto mächtiger herzufallen.

Karl Gustavs Landmacht bclicf sich da«mahls nicht hbhcr als auf 10,000 Mann,die mit allen Bedürfnissen schlecht versehenwaren. Vergebens glaubten ihn der Königvon Polen, und der Kurfürst Friedrich Wil«

Helm,