Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
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Zeit, daß die Franzosen von Süden anrück-ten die cölnischcn und müustcrischcn Truppen,von Osten her, in Obceüsscl »nd Zütphcneinbrachen, so wurde der Schrecken bald soallgemein, daß man, die Uebergabe einerFestung zu beschleunigen, nur selten Beste-chung nöthig hatte. Das kleine Heer, dasder bedrängten Republik, ausser den Besatzun-gen, noch übrig blieb, stand, unter dem Be-fehle des Prinzen von Oranien, bcn Arnhciman der Pssel, verschanzt. Aber der Rheinhatte (im Jun.) kein tiefes Wasser, und dieniederländischen Bauern dachten so wenigpatriotisch, daß sie die Franzosen mit denseichten Stellen bekannt machten. Ihr Uc-bcrgang bey Tolhuis gelang ihnen daherohne Mühe. Einige hundert Reiter, und2 schwache mit kleinen Kanonen versehene Re-gimenter Infanterie, die ihn verwehren soll-ten, wurden bald zurückgetrieben. Dieß warnun der von den Franzosen so laut geprieseneUebergaug über den Rhein. Der Prinzvon Oranien zog sich nach Utrecht zurück.Von seinem klugen Entschlüsse, diese Stadtzu vertheidigen, hielt ihn ein Befehl derGeneralstaatcn zurück. Die Franzosen besetz-ten