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es die Königin, die ihm Truppen, Geldund Lebensrnittel entzog) vertauschten ihngegen den Marquis von Caraccna, denStatthalter der Niederlande. Dieser, dereine zahlreiche und wohl ausgerüstete Armeeunter seinem Befehle hatte, hoffte Lissabonin Einem Fcldzugc zu erobern; aber er ließsich (1665 am »7tcn Jun.) bey MontcsClaros so entscheidend schlagen, daß er 8000Mann vcrlohr. Der sonst sehr gleichmü-thige Philipp IV ließ den Bericht von die-ser unglücklichen Schlacht aus der Handfallen, und sank: „cs ist Gotteswillc!"sagend, in Ohnmacht. Spanien machte nunweiter keinen Versuch, Portugal wieder zuerobern. Aber Philipp IV starb auch schondrey Monathe hernach (am 17. Sept.) Erwar ein vorzüglicher Verehrer der schönenKünste, und er liebte unter andern die Dicht-kunst so sehr, daß er selbst ein Trauerspielverfertigte. S?in Minister Haro war schon4 Jahre vorher (1661) gestorben,
Philipp IV, hatte mit seiner zweytenGemahlin, Marie Anne, der Tochter KaiserFerdinands III, einen Sohn, Karl II, ge-zeugt«