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Der Anfang von Ludwigs Sclbstregierung,die xr, nach Mazarini's Tod, seinen übri-gen Ministern ankündigte, war also sehrversprechend, war von des herrschenden Mi-nisters Rcgicrungsart sehr verschieden. Die-ser liest den Staatsrath in seinem Zimmerhalten, und sich dabey barbieren und anklei-den. Niemand durste sich niedersetzen; nichteinmahl der Kanzler, und öfters spielte Ma-zarini, wahrend daß man ihm Staatssachenvortrug, mit seinem Affen, oder seinem Licb-lingsvogcl. Ludwig gab den Sitzungen desStaatsrathcs mehr Würde. Aber die Prin-zen vom Hause, und andre Großen, waren,um dem Spiele ihrer Eifersucht auszuweichen,von demselben ganz ausgeschlossen. Ludwig,der den ausdrücklichen Befehl gab, daß, ohneihn nichts wichtiges ausgefertigt werdensollte, theilte doch bald seine Zeit zwischensinnlichen Vergnügungen und Geschäften sopartheyisch, und fühlte manchmal einen sounüberwindlichen Arbeitsckcl, daß er sich aufseine Minister und Generale verließ. Aberer dürfte sich auch mit Recht auf sie verlassen.Seine Minister waren lauter Zöglinge vonRichelieu und Mazarini; aber größere Ver-dienste