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Patarata (eine Lüge). Daß blos PolitikLudwig XIV zu dieser Vermählung bewogenhatte, ergiebt sich schon aus dem Umstände,daß Er, der damahlige Aubether der Man-ciui, der Vollziehung dieser Vermahlung garnicht mit Sehnsucht entgegen sah, und die wirk-liche Antrauung gieng daher erst acht Mo-nathe hernach (1660 Jun.) vor sich. DerVater, Philipp IV, führte die Prinzessin ih-rem Bräutigam zu St. Jean de Luz beyder Fasanen-Insel zu. So keimte ein spa-nischer Königsstamm aus französischem Ge<blüte.'
Mazarini, der bey den Fricdensuuter-handlungen, die mit dieser Heyrarh in Ver-bindung standen, alles selbst lesen, alles selbstthun wollte, strengte seine schon geschwächtenKörperkräfte so gewaltig an, daß er dadurchsein Lebensende beschleunigte. Sein Poda-gra verwandelte sich in Wassersucht. Als ernun den Tod herannahen sah, benutzte er dieihm von demselben noch gegönnte Zeit, dasBöse, was er während seines Ministeriumsgestiftet hatte, wieder gut zu machen. Ermachte den König vornehmlich auf den hab-
süch-