aufweichen die Niederlage der unüberwindlichenFlotte vorgestellt war, in dem Audienzsaaleauf. Darüber ärgerte sich nun niemand mehr,als Johanns Sohn, der Prinz Theodor, derdem Hause Stuart sehr ergeben war. Erverließ, aus Unwillen über das, was sichsein Vater gefallen ließ, den Hof, und wenner auch wieder an denselben zurückkehrte, sodachten doch sein Vater und dessen Ministerso wenig mit ihm einstimmig, daß sie ihnvon aller Theilnahme an den Staatsangele-genheiten ausschlössen. Der unglückliche Prinzstarb bald hernach an der Auszehrung.
Der Krieg gegen Spanien machte demVater desselben wenig Sorge. Dieß warmit den Franzosen und Eataloniern schonhinlänglich bcschässtigt. Aber die Holländer,die durch keinen Waffenstillstand mehr ge-bunden waren, nahmen (1656) den Portu-giesen ihre Niederlassungen auf der InselCeylon weg. Die Habsucht und die Nachlässig-keit der portugiesischen Befehlshaber machteihnen die Eroberung sehr leicht. Einen Trostfür diesen Verlust gewährte den Portugiesender Krieg zwischen Holland und England,der ihrem Handel großen Vortheil brachte.
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