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tuliren, weil man, im Weigerungsfälle, alledie zahlreichen spanischen Gefangnen, unterwelchen sich viele Vornehme befanden, nie«derzustechen drohete. Der Erzbischof Ro-drigo da Cunha, das Haupt der Verschwö-rung, stellte, bis zu Johanns Ankunft, denPräsidenten des von den Verschwornen betstellten Staatsrathes vor.
Johann, jetzt Monarch von Portugal,lebte bis jetzt als ein anspruchsloser, abergastfreyer Edelmann, und hatte sich ebendadurch viele Freunde gemacht. Das Ver-trauen, das man in ihn sehte, vermehrtenoch seine Erklärung, die er auf seine Krö-nung (1641) folgen ließ, daß er sich, undseinen Hof, aus seinen eignen Mitteln er-halten wollte, und daß daher alle von derspanischen Regierung aufgelegten Abgaben ent-behrlich wären. Dennoch verschwor man sichzum Untergange eines solchen Königes. DasHaupt der Verschwörung war der Erzbischofvon Braga, ein eifriger Anhänger des Kö-niges von Spanien. Verschiedene Große,selbst einige vom Hause Braganzä, schloffensich an ihn an. Man wollte Lissabon an-zünden.