Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
115
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der Partheyen fort. Der mit dem Hofszum Schein ausgesöhnte Netz war nicht mehrGünstling des Volkes. Indem er über Qr«leans herrschte, war er ein Gegner vonCoude. Das Parlament schwankte. Zwarkam der Herzog von Lothringen dem Prin-zen von Conde mit gooo Mann zu Hülfe;aber Mazaritti gab ihm mehr Geld, für denNückzug, als ihm Conde für den Anmarschgegeben hatte. Condc's Gewalt und Armeeverminderte sich taglich. Turenue durfte esnun wagen, den König und seinen Hof indie Nähe von Paris zsi bringen. Von derAnhöhe von Charonne übersah der fünfzehn-jährige König das Gefecht bey der VorstadtSt. Antoine, wo die beyden großen Feld-herren mit wenigen Truppen so viel thaten!Conde hatte hier seinen Stand gewählt, weildiese Vorstadt erst kürzlich von den Pariserndurch Verschanzungen gedeckt worden war.Seine Stellung war hier so fest, daß ereinem Angriffe ziemlich trotzen konnte. Tu-renue wollte, ehe er einen solchen Angriffwagte, seine Truppenzahl erst vermehren.Aber wiederholte Befehle des Cardinals nöthig-ten ihn, diesen Zeitpunkt zu beschleunigen.

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