Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
113
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renne, der den Oberbefehl über seine kleineArmee übernahm.

Diese stand bey Gicn, einer Stadt ander Loire, in dem Gouvernement von Or-leans. Nicht weit davon befand sich dascondeische Heer, unter der Aufsicht von denbeyden Generalen Nemours und Bcaufort,von welchen dieser gar keine, und jener sehrgeringe Feldherren-Talente hatte. Aber derüber ioO Licus entfernte Conde eilte, nachmanchem übcrstandcnen Abentheuer, so schnellzu seiner Armee, daß er in einer Nacht ganzunvermuthcl als Courier anlangte. Das Ver-trauen und der Muth seiner Leute wurdedadurch von neuem belebt. Zu Conde's Ge-nerals Charakter gehörte eine schnelle Aus-führung der kühnsten Unternehmungen. Condebenutzte die Absonderung der königlichen Ar-mee in zwey Abtheilungen. Zuerst fiel erüber die von Hosguencourt angeführte her,und sie war zerstreut, ehe ihr Turcnne zuHülfe eilen konnte. Darüber gewaltig er-schrocken, weckte Mazarini den König nochin der Nacht auf. Der kleine Hof war sobestürzt, daß er kaum einen Entschluß zuGalictli Weltg. -zr Th. H fassen