Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
57
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Monk, der Abkömmling einer alten ange-sehenen, aber durch Gastfreundschaft undFreygebigkeit heruntergekommenen Familie, b!l<dcte sich in den niederländischen Kriegen zueinem erfahrnen, einsichtsvollen Ossicierc, undmachte sich, als Oberster eines vaterländischenRegiments, bey seinen Soldaten so beliebt,daß sie ihn gewöhnlich nur den ehrlichen Genorg Monk nennten. An den bürgerlichenUnruhen nahm er immer mit einer gewissen 'Mäßigung > Antheil, und ungeachtet er sichunter Karls I Officicren befunden hatte,traute ihm Eromwel doch so sehr, daß erihn zum Obcrgcneral in Schottland ernannte.Eromwel befahl auch seinem Sohne, dessenRath vorzüglich zu folgen. Als Richardentweder nicht die Fähigkeit, oder die Nei-gung hatte, von dessen Erfahrung und Ein-sichten Gebrauch zu machen, als die Officicre;das Parlament zur Auflösung gebracht hatten,da erklärte sich Monk öffentlich gegen ihrVerfahren, und da überzeugte er sich immermehr von der Nothwendigkeit, das stuartischeHaus wieder auf den Thron zu setzen. Mitihm dachten seine Brüder, und seine Vettern,einstimmig. Jetzt kam es blos auf eine kluge

Aus-