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der häuslichen Ruhe mußte der ehrsüchtigeMann entbehren. Ein Schwiegersohn wurdeihm untreu, und seine Töchter scheuten sichgar nicht, ihre Neigung für die königlicheRegierung deutlich merken zu lassen. Aufkeinen Freund rechnend, von GewisicnSregun-gen gepeinigt, vor einer Ermordung zitternd,niemanden trauend, beständig von starkenWachen umgeben, einen Harnisch unter sei-nen Kleidern verbergend, Degen, Dolchund Pistolen bey sich führend, kehrte er nie-mahls auf dem Wege, auf dem er ausgegan-gen war, zurück, machte er seine Reisen mitgroßer Geschwindigkeit, schlief er selten dreyNächte nach einander in Einer Kammer undward er von der Todesangst eben sowohl inder Einsamkeit, als in der Gesellschaft, ge-martert. Ein solcher Zustand zog seinem Kör-per ein schleichendes Fieber zu, das immerheftiger wurde, das (1658 am z. Sept.)sein Lebensende hcrbcyführte. Er starb im5<)<en Jahre. Seine beyden Söhne, die erhinterließ, waren Richard und Heinrich.
Richard, Cromwels ältester Sohn, eingutmüthiger, friedlich gesinnter, wenig vom
Ehr-