Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
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zog, hatte ' auf seine Gesundheit einen sonachthciligen Einfluß, daß sie der Kindcrblat-tcru nicht lange widerstand. Sehr schön ge-bildet, immer ernsthast, und so wenig spre-chend, als sein Großvater, unermüdlich, herz»haft unternehmend, aber auch liebreich undfreygebig bis zur Verschwendung, hatte er inden Augen der holländischen Republikaner denHauptfehler, daß er nach einer uneingeschränk-ten Herrschaft strebte. Man schrieb diesesBestreben den Antrieben seiner Gemahlin,der Tochter Karls I, zu. Der französischeMinister Mazarini rühmte die glückliche Art,mit der man sich seiner zu entledigen gewußthatte. Wenigstens sang man zu Amsterdam,und in andern Städten, wo man seinen Todals den Zeitpunkt der wicberbefestigten Frey-heit betrachtete, Freudengcsänge, brennte manFrcudcnfeucr ab. Auch ließ es der holländi-sche Witz nicht daran fehlen, sein Andenkendurch Spottmünzen zu beschimpfen. NurTheologen und Soldaten bedauerten ihn.

Wilhelms II Sohn, Wilhelm Heinrich,wurde erst acht Tage nach dem Tode seinesVaters (14 Nov.) gebohren. Um so leich-ter