dem Dlutdurste der Wüthenden noch entgan-gen waren, wurden am folgenden Morgen,auf Cromwels Befehl, gleichfalls getödter.Die Vergeltung des irlandischen Blutbadeswar der Vorwand, durch den Cromwcl feinunbarmherziges Verfahren zu beschönigen such-te. Die eigentliche Absicht desselben aber warder schreckliche Eindruck, durch den er dieVertheidiger der übrigen Städte von allemWiderstände abhalten wollte. Auch wagte esnun keine dieser Städte, ihm die Thore zuverschließen. Ueber 40000 Zrländer, dieihre Ergebenheit für das stuartische Hausnicht unterdrücken konnten, verließen ihr Va-terland, und Cromwel ließ sie ruhig ziehen.Nach neun Monathen war Irland zur Un-terwerfung gezwungen.
Einen längern und gefährlichen Kampfverursachte Cromweln die Unterdrückung derschottländischen Gegenrevolution. In Schott-land, wo die hohe Geistlichkeit der Herr-schaft durchaus nicht entsagen wollte, warman zwar geneigt, Karln II die Negierungzu übertragen; aber man war auch eben soentschlossen, dieser Negierung die engstenA 2 Gräm