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gleichsam erstickt durch die heftige Leidenschaftenängstliche Sorgen, Geistesverwirrungen und sinn-liche Lust. Daher muß man diesen: allem ab-gestorben seyn, und sich nnabläßig in diesemSterben übe».
Bisweilen läßt Jesus, wenn Er durch dieKommunion in die Seele eingeht, sie diese er-wünschte Vereinigung nicht fühlen, entweder umsie über Untreuen zu bestrafen, oder um sie zumäußerlichen Dienste der Nächstenliebe zu gebrau-chen. Die Seele muß sich das gefallen lasse»,und mit ergebenem Sinne das Beste, das ihrauf Erden werden bann, den Genuß GottcS,ja Gott selbst opfern (Gott um Gottes willenentbehren.) Er hat ein unendliches Wohlgefal-len, sich auf diese Weise von den Scinige» ge-ebrt zu sehen. Solche Opfer erhebe» auch dieSeele zur größten Reinigkeit, indem sie sich da-durch die allerangenehmsten GnadenerfahrungcnGottes versagen, und sich eben deßwegen um soreiner Gott überlassen, und sich an nichts, alsan Ihn allein hängen muß.
O wie wahr ist es! daß im Asterinnerstendes Herzens die edelsten Wirkungen der Liebevorgehen, die aller Welt verborgen bleiben, undnur Gott allein bekannt sind. Die Seele selbsterkennt die innerliche Gemeinschaft Gottes nicht,bis si. durch längere Erfahrungen in den Ge-heimnissen des innern Lebens recht bewandertwird, die den Sinnen und der Vernunft deSMenschen ganz unerreichbar sind.