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lüget seyn sollen. Seine Liebe will, daß wieuns in dieser göttlichen Vereinigung durch denöfter» Genus, der heiligen Kommunion gründen,und nie anders, als in dieser Vereinigung wir-ken sollen. Weichen wir durch die kleinste Un-treue davon ab, so nüsifallcn wir Gott sehr;weil Er, der ausdrücklich nur darum zu unskommt, um in uns zu wirken, sich verachtet,auf die Seite gesetzt, und den Kreaturen nach-gesetzt sieht. Die vollkommene Vereinigungaber fordert, daß unser Herz, so viel möglich,unabläßig mit Ihm verbunden bleibe, und alsoohne Unterlaß mit Jesu in Liebe Eins zu seynstrebe, in Hinsicht aller Absichten, Neigungenund Begierden.
O gütigster Jesus! Du giebst mir diesegöttliche Speise aus keiner andern Absicht, alsum mir das Leben der Liebe mitzutheilen! Aberdieses Leben könnte mich beinahe tödten. Ichkann nichts sagen, als: O Liebe! Liebe! Liebe!
Bisweilen hatte ich eine herzbrechende An-schauung von der unendlichen Begierde Gottessich uns mitzutheilen, und uns zur völligen Ge-meinschaft mit seiner Gottheit zu erheben. Die-ser Blick, wenn er recht helle und anschaulichist, entdeckt sehr viele Wunder der Liebe Gottesgegen die Menschen; er laßt uns hineinschauenin die Seligkeit, zu der wir berufen sind; erzeigt uns unsere erhabene Bestimmung, Gottestheilhaftig zu werde», Gott zu besitzen u, s. w.
Je mehr die Seele von den Kreaturen losist, desto fähiger ist sie zu dieser göttlichen Ver-einigung. Deßwegen sollen wir die Ungnade derMenschen für ein großes Glück halten, weil sie