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birgt Er sie, welche dir Gütigkeit und Barm-herzigkeit gegen dir Srelru nicht begreifen undglauben können, weil sie alles für" nmnöglichund schwärmerisch halten, was ihnen unbekanntisr, Sie verwirren nur die Seele mit ihrerGelehrtheit; man muß sie nicht hören. Hateinmal eine demüthige Seele eine Erfahrungvon Gott, so bleibt sie fest, und glaubt, daß siemit Gottes Kraft und Gnade alles könne.
3. Das wahrhaftige, nicht ausschweifendeGebet wird von Gott der Seele ein gegossen.Makarins beschreibt den Weg dazu, Hom.33. — „ES muß sich d>e Seele ganz hingeben„zu beten vor dem Herrn, und Ihn zu lieben,„aber nicht mit ihren Gedanken hernmschwcisen,„und sich zerstreuen, sondern mit allem ihrem„Warten Christo anliegen; alsdann wird Er in„ihr erscheinen, und sie das wahre Beten lehren,„wird ihr ein reines Gebet schenken, daS geist-lich, und Gotr gefällig, und in der Wahrheit„ist." Der Herr hat mir Barmherzigkeit erwie-sen, und mich etwas verstehen und erfahren las-sen von diesem Gebete. Einmal des Morgensfand ich mich in der Gegenwart Gottes, in ei-nem bewnndcrnngsvollen Stillschweigen der Ehr,furcht und des Friedens. (1 B. Mos. 28, 16.17.) Lange blieb ich so ungestört an Gott han-gen in seiner Ruhe, und achtete alle Unruheund Versuchung der Sinnlichkeit nicht. ES warmir da ganz anders, als sonst.
st. Was Gott in den Grund der Seele gie-ßet, eS sey Licht, Zuneigung, Friede oder Liebe,ist gesichert vor aller Gefahr der bctrüglichenNatur, vor des SatanS Versuchen, und dem