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„geistliche Tod eines erleuchteten Christen zieht„und scheidet die Seele ab von den Gemüths-bewegungen, Leidenschaften, Begierden, und ver-gehet sie" in ein Leben der Wohlthätigkeit, dasi„sie zu Gott mit Recht sagen kann: ich lebe„nun, wie Du willst." Elem. eLlex. IU>. VII.Strom. Alles Unreine, Ilnheiligc ist Gott einGreuel; darum reinigt Er seine Anserwählte imFeuer der Trübsal, wie das Gold im Ofen.(Js. ä, V Malach. 3, 3.) Wenn wir das Lei-den fliehe», fliehen wir unserc Beförderung undReinigkeit der Liebe. Ganz nackt a m Kr enzesterbe», ist die letzte Zubereitung zurreinen Liebe GottcS.
11. Gott bewahrt und nährt die auserwähl-tcn Seelen nur mit Kreuz und Bitterkeiten,weil Süßigkeiten und Tröstungen nur die Ei-genliebe nähren. Er zieht sie in die Einsamkeit,um sie für sich allein zu haben. Er macht, daßsie der Welt, und die Welt ihnen zum Eckelwird. Je gröficr die Leiden sind, desto höhersollen wir sie schätzen, weil sie uns auch besterfördern. Es ist wohl der nämliche Gott, denwir im Genusi, und den wir im Leiden lieben;aber im Leiden lieben wir Ihn reiner, weil wirda nichts Liebenswürdiges mehr finden, als Ihnund seinen Willen, der uns die Leiden schickte.
So ist es denn eine liebenswürdige Wir-kung der Güte Gottes, wann sie uns leidenläßt, und den Sinn und Geist des. .Kreuzes schenkt.O Du unendliche Liebe! ich danke Dir,daß Du mich leiden lässest, um mich le-be» zu lassen! Mit offenen Armenund Herzen will ich es aufnehmen,