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das mein ist, ansehen und gebrauchen, darf beialler meiner Ohnmacht Dich dem Vater auf-opfern zur Genugthuung aller meiner SchuldenO Vereinigung mit Jesus! welche Güter be-scherest Du einer Seele, welche, da sie nichts inihr selbst hat, durch Dich alles erhält, und un-endlich reich wird!
2. Ich halte jeden Augenblick für verloren,in dem ich nicht aufblicke zu Jesus. Ein ein-ziger Liebcsblick auf Jesus heilet alle meineSchäden, vertreibt alle meine Traurigkeit, ver-scheuchet alle Fiusternisi, und erfüllet meine Seelemit entzückender Freude. Ist meine Seele ge-drückt, uni ihre Seligkeit bekümmert, über ihrSündcnclend betrübt, oder wegen Schwierigkei-ten auf dem Wege der Gottseligkeit verlege», soblicke ich nur mit meinen Augen auf Jcsnm,und gleich verschwindet alle Noth, und die Seeleist ruhig.
3. Mit diesem Mißtrauen auf uns selbst,und Vertrauen ans Jcsnm, in solcher LiebeSver-cinigung mit Ihm, im Gebete zu seinen Füßenliegend erhalten wir alles vom Vater der Lich-ter, was zur Tugend, und zum frommen Lebennothwendig ist. Doch muß diese Gemüthsfas-sung, dieser Sinn, und diese Erkenntniß von derGnade herkommen, wenn wir gebessert und mitGott mehr vereinigt werden, wenn wir mehrMuth und Kraft uns zu demüthigen, an unszu verzagen, und auf Gott allein zu vertrauen,erhalten sollen. Ichs nur eine natürliche, selbsterfundene Erkenntniß unsrer Schwachheit, sobleibt der Mensch »ach wie vor, im Hochmuth