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3.
Wie gut, wenn man »ach KinderartStets lebt in's Vaters GegenwartSucht ihm nur zu gefallen.
Wie gut ist's, weun iu dieser WeltDer Geist iu iuu'rer Ruh sich hält.Die nichts von Außen störet.
Wie gut ist's, wenn man schweigen kann,Und so den Vater betet an
Im Geist und in der Wahrheit.Wie gut ist's, wenn das Aug' zu IhmAufblicket, wie ein Cherubin,
Berührt von seiner Klarheit.
5.
Wie gut ist's, wenn der Eigcnwill'
Sich selbst besiegend, sanft und still
In Gottes Händen lieget!
Wie gut ist's, wenn der stolze SinnVor Gott sich beuget, und an IhnDemüthig sich anschmieget."
6.
Wie gut ist's, sich und KreaturVergessen, und im Innern nur
Mit seinem Gottc leben.
Wie gut ist's, über Ort uud ZeitNach dir, o holde Ewigkeit!
Des Geistes Flug erheben.
7.
Wie gut ist's, abgeschieden, freiIn dieser Gcistcs-Wüstcnci
Auf Gottes Rede merken!
Wie gut ist's, aller Sorgen losSanft, wie ein Kind, in seinem Schooß'Ausruh'u von eignen Werken.