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ist sie über sich selbst und alles erhaben, undruhet lieblich im Frieden; dieß ist anch ihre ge-wöhnliche Wohnung den Tag hindurch; niedriger,als im seligen Gott mag ich auch nicht woh-nen. — Wenn gleich meine kleinen Geschäfte(das Zeitliche) nicht gut oon statten gehen, sokann mein großes Geschäft (die Seligkeit Got-tes) nicht übel gelingen. Was ich sehe und höre,erhöht meine Frende darin. — Spricht manvom Tode, so sage ich: Mein Gott ist unsterb-lich, und unveränderlich selig. Spricht man vonArmutb, so sage ich: Mein Gott ist unendlichreich und selig; — von weltlicher Hoheit: MeinGott ist unendlich größer und seliger. So mußmir alles dienen, mich in den unendlich seligenGott zu erheben. Auch, wenn ich leide, kämpfe:c., so freut sich doch mein Geist »n seligen Gott.Ich kann mich in nichts mehr vorsätzlich be-trüben oder fürchten; denn Gott ist Gott, undwird es bleiben in Ewigkeit. Darum ist meineSeele so vergnügt, daß, wenn man sie fragte:was willst du? sie sagen würde: Nichts! washast du für eine Begierde? Keine; denn meinGott ist vergnügt und vollkommen selig in sichselbst, und wird es bleiben ewiglich. Aber wasmacht dir dann Freude, oder Trost auf dieserWelt? Kein Ding auf der Welt; denn dasist mir über alle Freude, daß Gott ganz voll istin seiner eigenen Freude, unabhängig von allenGeschöpfen. Schmecket und sehet, wiefreundlich der Herr ist!
O ihr Menschenkinder! kommet und sehet,ob eine Schönheit, eine Güte, eine Vollkommen-heit derjenigen gleich komme, die mein Gott be-