ge Khan mußte, seiner trotzigen Kriegsleukewegen, sein Glück anderwärts aufsuchen.Einer von seinen Verwandten herrschte überCabul. Dieß brachte ihn (1506) auf denGedanken, sich am Indus ein Reich zu bil-den. Nachdem er manchen fruchtlosen Ein-fall gewagt hatte, benutzte er die innerlichenUnruhen in Cabul, um sich dieses Landes zubemächtigen. Hierdurch mächtiger, brachteer es dahin, daß sich mehrere mongolischeFürsien unter seinen Fahnen vereinigten, daßer 60,000 Reiter zählte. Dennoch konnteer sich bey dem Besitze von Samarkand nichtbehaupten.
Hierauf (1519) drang er aber von neuemin Hindosian ein. Er überwältigte das LandPanschab (das Land der Nebenflüsse desIndus); er unterstützte einen Bruder desSultans Ibrahim. Dieser rückte (1525)mit 100,000 Reitern, und 1000 Elephanten,gegen ihn an. Babcr konnte dieser großenMacht nicht mehr als 19,000 Mann, aberrecht entschlossene Krieger, entgegenstellen.Dennoch erfocht er bey Pannibut, nordwärtsvon Delhi, einen entscheidenden Sieg. I-
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