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ihre Einwohner niederzuhauen. Die Hindu'stödtctcn nun, einer alten Sitte ihrer Nationgemäß, ihre Weiber und Kinder, und zün-deten ihre Wohnungen an, um dem unbarm-herzigen Uebcrwindcr die kostbare Beute zueinreisten. Ein großer Theil von Delhiwurde ein Raub der Flammen. Die Ein-wohner verkaufte man als Sclaven. Timurzog, nachdem er vierzehn Tage auf denTrümmern von Delhi verweilt hatte, wiederab, ohne den Besitz desselben zu behaupten.Doch verschenkte er ganze Provinzen; auchdurchstreifte er das übrige Hindostan. Esließen sich schon damahls viele Mongolen aufder östlichen Seite des Indus nieder, undzu Cabul residirre ein mongolischer Statthal-ter.
Die bisherige afganische Regentenfamiliezu Delhi hörte nicht lange hernach (141z)auf. Seid, der Staatssecretär des SultansMahmud, der dem Timur nicht widerstehenkonnte, fieng eine neue Herrscher - Reihean, die sich, theils gegen die Mongolen,theils gegen die Statthalter in den südlichenProvinzen, die sich unabhängig gemacht hat-ten.