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liegende Stadt Benarcs, den alten Sitz derindischen Weisheit, und verwandelten auftausend Götzentempel in Moscheen. Für siefochten damahls schon die Afgancn oder Pa-tancn, ein Nomadcnvolk von den Gebirgenzwischen Hindostan und Persien. Die Ara-der, die diese Eroberung in Hindostan mach-ten, waren eigentlich Kriegslcure des Sul-tans von Ghizni. Ein afganischcr Sclave,Nahmens Cuttub, erhob aber (um 1201) diearabischen Bezirke in Hindostan zu einem eig-nen Staate, der Z20 Jahre (bis 1525) beyseiner Familie blieb. Diese hatte erst Lahor,und hernach Delhi, zur Residenz. Sie brei-tete ihre Herrschaft zwar bis nach Vengalen,am Ganges, aus; aber dieses Land gehorchteihr doch nicht immer, und auch Malva undGuzeratte hatten ihre eignen Regenten.
Als Dschinkis Khan den Staat des Sul-tans von Ghizni überwältigt hatte 5), drohet«dem arabischen Reiche in Indien eine großeGefahr. Doch die Mongolen des Weltstür-mcrs wollten, so wie einst Alexanders desGroßen Maccdonier, ihrem Gebiethe? nicht
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*) Theil VII, S. Z54.