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15 (1805)
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vorzüglich empörte, gehörten die Afganenin Kandahar. Dieses wahrscheinlich ausSchirwan und Armenien abstammende, undmit den Georgiern in Karduclt verwandteVolk, das, seit acht Jahrhunderten, in denGebirgen von Kandahar, als ein kriegerischesNomadenvolk, unter schlechten Zelten, unterfreyem Himmel lebend, an die härtestenSpeisen, an die schlechtesten Getränke, anHunger und Durst, an lange, erschöpfendeMarsche durch öde Sandwüstcn sich gewöhnthatte, konnte unter einem geistvollen undentschlossenen Anführer, eine sehr furchtbareMacht zeigen. Die Rolle eines solchen Anfüh-rers zu übernehmen, erboth sich jetzt MirWeis, eins ihrer mächtigsten und angesehenstenOberhäupter. Doch der brave Mann war sounglücklich, eine Schlacht und seine Freyheitzu verlieren. Er wurde nach Jspahan ge-schleppt. Sein Sieger, der georgische Prinz,Gurghin Khan, verwüstete die Provinz Kan-dahar, zu deren Statthalter ihn der Hof er-nennte, so unbarmherzig, daß nichts, daßniemand verschont blieb. Der grausameGurghin Khan hatte aber an dem Hofe zuJspahan Feinde. Die Gunst derselben wußte

sich