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Als der schwache Solimai! (1694) denirdischen Schauplatz verließ, hatte eigentlichsein ältrcr Sohn Mirza den Thron, den ihmnicht allein Geburth, sondern auch Geistes-kräfte und edle Gesinnungen bestimmten, be-steigen sollen; aber die Verschnittenen, denender sterbende Soliman die Wahl eines Nmh-folgers überließ, übergiengen den Mirza,der ihrer Herrschaft mit dem Ende drohctc,und ernennten den jüngern Bruder Husseinzum Regenten, dem es, bey einer schwachenGutmüthigkeit, an Ehr'.ricb, an Menschen-kenntniß, und überhaupt an Bildung, fehlte.Um so leichter ward es den Verschnittenen,sich der ganzen Negierung zu bemächtigen;auch gieng das ganze Bestreben derselbendahin, ihn nicht zur Besinnung kommen zulassen. Er hatte bey dem Anfange seinerNegierung den armenischen Kaufleuten dieEinführe des Weins verbothen; aber die Ver-schnittenen wußten ihm den Genuß desselbenbald so angenehm zu machen, daß er sichselten im Zustande der Nüchternheit befand.Um seine Sinnlichkeit gar nicht zur Ruhekommen zu lassen, versahen sie seinen Haremmit den schönsten Mädchen aus Persien und
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