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15 (1805)
Entstehung
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357
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Doch der Zeitraum, in welchem Bironeine so glänzende Rolle gespielt hatte, na«hcrte sich jetzt seinem Ende. Seine Gönne«rin wurde mit dem Ausgange des Septem«bers (1740) so kränklich, daß man es fürnöthig fand, die künftige Thronfolge zu be«stimmen. Diese sollte dem kleinen. PrinzenIwan zu Theil werden. Einen Monathspäter starb die Kaiserin Anna (28. Ort.)im 47stcn Jahre ihres Lebens. Ml't einemziemlich großen Körperbau verband sie einemännliche Stimme und einen männlichenErnst, verband sie einen Ehrfurcht gebiethen«den Blick. Im Grunde gutmüthig, hattesie die Schwachheit, von ihren Günstlingensich zu sehr beherrschen zu lassen, war sie oft,ohne es zu wissen, ungerecht und grausam.Ihre Lebensart war, von Ausschweifung ent«fernt, sehr einfach. Selten spciscke sie öf«fentlich; meistens nur in Gesellschaft der bi«ronschcn Familie. Wenn sie zuweilen spielte,so that sie es nur, um an die, die mit ihrspielten, zu verlieren. Eine ihrer angenehm«stcn Unterhaltung gewährten ihr Hofnarren,deren sie gewöhnlich sechs hatte. Einen der«selben mußte unter andern der Fürst Galit«

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