geschah; aber er protestirte vergeblich. Rußtland, das jetzt den Kampf mit der Pforteallein bestehen mußte, konnte die Vortheile,die es in denselben, erfochten hatte, auchnicht lange mehr verfolgen, und schloß da-her einen Monath spater (im Oet>) gleich-falls Frieden. Demselben zu folge sollte dieFestung Asow geschleift, und die umliegendeGegend in eine Wüste verwandelt werden.Doch erhielt Nußland die Erlaubniß, in derNähe von Tscherkask, am Don, eine neueFestung anzulegen. Die Pforte behielt sichdagegen das Recht vor, an dem in dasschwarze Meer fallenden Flusse Kuban eineFestung zu bauen. Die von Tschcrkassen be-wohnte Kabarda sollte frey, die Schiffahrtauf dem schwarzen Meere den Russen unter-sagt bleiben. Durch eine spatere Verabre-dung (im Dec.) trat Nußland auch Choczim,Oczakow und Kinburn, wieder an die Pforteab. Zu Oczakow holten sich die Russen dtePest, die ihnen allein auf 20,000 Menschenkostete. Ueberhaupt waren die Vortheile die-ses Krieges dem Aufwands an Geld undMenschen, den er dem russischen Reiche ko-stete, gar nicht angemessen.
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