Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
345
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fehlte es an Vorräthcn aller Art, und dochherrschte unter den Oberbefehlshabern Un-einigkeit.

Der Gemahl der Erzherzogin MarieThcreste, der Großhcrzog Franz Stephan,stellte zwar den Obergencral vor; aber der-jenige, der die Unternehmungen eigentlichleitete, war der Graf von Scckendorf, den Eu-gen dem Kaiser besonders empfohlen hatte. Die-ser Seckendorf, ein sächsischer Edelmann undein Lutheraner, war der katholischen Geist-lichkeit, und ihren Anhängern, ein gewalti-ger Stein des Anstoßes. Er war es aberauch für den Neid des Grafen von Khcven-hüllers, des ViecpräsiScnten des Hofkriegs-ralhs, dem man ihn vorgezogen hatte. Khe«vcnhüller hatte insgeheim die unredliche Ab-steht, Scckcndorfs Ruhm und Anschn wenig-stens nicht vergrößern zu helfen, und Sck-kendorf war nicht vorsichtig oder nicht glück-lich genug, den Schlingen, die man ihmlegte, zu entwischen. Daher hatte derFeldzug nur eine kurze Zeit einen glücklichenErfolg. Die Oestrcicher drangen (1737) inServien glücklich ein; ste eroberten unter an-dern