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von Perekop befand, hätten sie die Türkenund Tataren leicht vernichten können; aberihr Oberbefehlshaber Veli-Pascha versäumte,zu Münnichs Glück, den günstigen Zeitpunkt.Die von den Türken und Tataren auf allenSeiten umgebenen Russen hatten Tag undNacht keine Ruhe. Der Mangel an Fütte-rung wurde immer bringender. Münnichmufite daher eine Schlacht wagen, so großauch die Gefahr war. Er wußte die Türken,bey dem Dorfe Stawutschau (28. Aug.)durch einen falschen Angriff, so glücklich zu täu-schen , daß sie in die Flucht geschlagen wur-den, daß sie einen großen Theil ihres La-gers, und ihres Geschützes, zurücklassenmußten. Eine Folge dieses Sieges war,daß sich Chvczim, welches von Zo,ooo Mannbelagert wurde, zwey Tage hernach (zo.-Aug.) ergab. Die Russen drangen auch inder Moldau bis F)assy vor. Münnich schmei-chelte, sich nun mit der Hoffnung, auch Bei-der zu erobern; aber seine Hoffnung wurdedurch den Frieden vereitelt.
Diesen Frieden führte das Unglück deröstreichischen Waffen geschwinder, als man
ver-