Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
235
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als er vor ihm erschien, daß die bisherigenVersicherungen seiner Unterwürfigkeit nurVerstellung gewesen wären, daß aus seinenReden und Briefen, noch mehr aber ausseinem eignen Bekenntnisse, die Absicht her-vorleuchte, jede Gelegenheit zu einer Revo-lution zu benutzen. Der Prinz zeigte dieUrsachen seines Benehmens, den Einflußseiner schlechten Erziehung, gut genug. DieGeistlichkeit forderte den Vater, ihn auf JesuBeyspiel verweisend, zur Barmherzigkeit auf.Aber die weltlichen Mitglieder des Gerichtesverurthcilten ihn, gleichfalls nach dcr Biebel*),zum Tode. An ihrer Spitze stand Mcnschi-kow, und der geheime Rath Tolstoy, derUrheber dieses Verfahrens gegen den Prin- ^zen. Katharine, die ihren Gemahl zu mil-dern Gesinnungen umzustimmen suchte, trugdarauf an, den Prinzen in ein Kloster einzu-sperren; aber Peter ließ (6. Iul.) das ge-sprochene Urtheil, das er zur Sicherheit seinesReiches für nöthig hielt, dem Prinzen fey-erlich bekannt machen. Alcxjei wurde da-durch

*) MvftS V, -i; iz - -i.