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verspätet wurde, so hotte die Königin garsehr Ursache, gegen den Dubois, den Be-förderer dieses Plans, sich gefällig zu er-weisen. Dieser wünschte aber vornehmlichAlberoni's Entfernung. Da er diese nichtso gerade zu von ihr verlangen konnte, sobediente er sich, sie für dieselbe zu stimmen,ihrer ersten Kammerfrau, Laura Piscatori,die Albcront, weil er ihren Einfluß bey derKönigin befürchtete, gern fortgeschafft hätte,und die deswegen einen unversöhnlichen Haßgegen ihn empfand. Diese wußte das Un-glück, welches Albcroni über Spanien gebrachthatte, der Königin so eindringend vorzustel-len, daß diese endlich den Entschluß faßte,ihn dem Staate zum Opfer zu bringen. Einkönigliches Handschreiben kündigte ihm (1719Dcc.) den Befehl an, die Hauptstadt Ma-drid in 24 Stunden, und das Reich in Zeitvon z Wochen, zu verlassen. Man hattevergessen, ihm seine Papiere abzunehmen.Unter denselben befand sich auch das Testa-ment Karls II, dem Philipp V die spani-sche Krone schuldig war. Man befürchtete,Albcroni würde dieses Testament nach Wienbringen. Es wurden ihm daher Leute nach-geschickt.