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achtet*), streitig. Der Herzog von Orleanstrat daher auf die Seite seiner Feinde.Sein vornehmster Unterhändler bey dieserSache war Wilhelm von Dubois, der Sohneines Apothekers, ein biegsamer, in derKunst zu schmeicheln sehr bewanderter Mensch,der bey einem Pfarrer zugleich Schreiber undBedienter war. Dieser gewann ihn so lieb,baß er ihn als Abbe erscheinen ließ, daß erihn bey dem jungen Herzog von Orleans,als Abschreiber seiner Schulübungen, anbrachte.^Aus dem Abschreiber wurde ein Lehrer, dersich die Gunst seines Schülers erwarb, der,um sich in derselben zu erhalten, allen Wün-sehen desselben mit der geflissentlichsten Sorg»fält schmeichelte. Ludwig XIV setzte auf seinGewicht bey dem Herzoge von Orleans einso großes Vertrauen, daß er sich seiner be-diente, um denselben zur Heyrath mit Ma-demoiselle de Vlois, der Tochter der Mar-quise von Moutespan, zu bereden. Als Or-leans Frankreichs Regent wurde, ernennteer seinen Vertrauten Dubois zum Staatsrathe.Dieser war nun eigentlich derjenige, der dasfranzösische Staatsruder lenkte, der jetzt
(1717)
*) Theil xiv, S- Z51.