Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
106
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benuHte» die Großen des Reichs, die dermächtige Graf von Horn leitete, ihre ehe?mahligcn Rechte nicht allein wieder herzu«stellen, sondern noch zu vermehren. DiePrinzessin mußte daher, obgleich schon alsKönigin ausgerufen, durch eine feyerlicheSchrift die Erklärung geben, daß sie dieRegierung nicht sowohl dem Erbrechte, alsder Wahl der Stände, zu danken habe.Auch wurde von dem versammelten Reichs«täge (1720 Jan.) die Wahl förmlich vollzo«gen. Ulrike Eleonore, die an den PrinzenFriedrich von Hessenkassel vermählt war, be«saß nicht vielmehr, als den Titel einer Kö<Nigin.

Der Neichsrath, der die Reglerungsge«walt eigentlich ausübte, gieng von KarlsPlane völlig ab. Unstreitig verwarf er den«selben hauptsächlich deswegen, weil er vondem ihm verhaßten Görz, der als ein glück«ltcher Ausländer, den Neid und die Eifer«sucht der schwedischen Großen äusserst regegemacht hatte, herrührte. Die Erbitterungüber den verdienstvollen Mann gieng soweit, daß sie nicht eher, als mit dessen Un«

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