Zagrs, der sich verbindlich gemacht hatte,die für seine Armee nöthigen Vorräthezu sammeln; die Tataren waren jedoch sogeschwinde herbey gekommen, daß er seinVersprechen nicht hatte halten können. Demnoch gicng Peter, gegen den Rath seinerGenerale, bey Uassy über den Prulh. Baldfühlte er jedoch den Mangel an Lebensbe-dürfnissen so drückend, daß er sich entschlie-ßen mußte, wieder über den Pruth zurückzu gehen. Die Türken hatten aber indessen,bey Falczin, schon zwey verschanzte Brückenin ihre Gewalt gebracht, um den Russenin den Rücken zu kommen. Peter war schonvon mehrcrn Abtheilungen seiner Armee ge-trennt. Dem Marsche nach dem Scrcth,einem andern Nebenflußo der Danau, setztenhohe Berge, und gänzlicher Wassermangel,ein uuübcrsteiglichcs Hinderniß entgegen. In-dessen wurde die Zuführe der Moldauer undWallachen immer geringer. Die Moldauer,bey welchen die Russen verhaßt waren, brach-ten ihre Lebensmittcl lieber den Türken.Da6 Gras, welches den Pferden zur Füt-terung hatte dienen können, war von denHeuschrecken abgefressen. Peter befand sich
jetzt