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begann erst die Hauptschlacht. Das ganzeGeschütz, welches die Schweden brauchenkonnten, bestand, des Pulvermangcls we-gen, aus vier eisernen Kanonen. Auf ihrerSeite focht Verzweiflung, auf der russischenSeite Rachsucht wegen Narwa. Aber Nehn-schild hatte seine gewöhnliche Geistesgegen-wart so sehr vcrlohrcn, daß er sich manchesVersehen zu Schulden kommen ließ. Peterzeigte sich dagegen auf seinem türkischenLieschen überall. Meistens befand er sichjedoch an der Spitze des Vordertressens, je-de Gefahr desselben theilend. Eine Kugelflog ihm in den Hut, die andre in denSattclknopf. Nach einem hartnäckigen Kam-pfe von 12 Stunden wichen endlich dieSchweden, ehe noch das zweyte Treffender Russen vorgerückt war. Sie waren sosehr auseinander gesprengt, daß ihre Be-fehlshaber alle Mühe, sie wieder zu sam-meln, vergebens anwendeten. Nchnschildselbst befand sich-unter den gefangnen Gene-ralen.
Wahrscheinlich hatte die schwedische Armeediese Niederlage nicht erlitten, wäre ihr
Verlust