Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
18
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5ooo Mann, und den Pionircrn, voraus-gieng, trennte sich vom Hauprhccre so weit,daß er Zo Stunden vom eigentlichen Wegeentfernt war. Alles Geschütz und alle Wa-gen versanken so tief, daß sie nicht weitergeschafft werden konnten. Nach dem müh-vollstcn Marsche von 12 Tagen war manendlich ermüdet und kraftlos bis an dieDesua gekommen. Alles Feldbrod war auf-gezehrt, und anstatt des Mazeppa, auf denKarl seine ganze Hoffnung setzte, erschienein russisches Heer. Das Ufer der Dcsnawar so steil, daß sich die Schweden erst anStricken hinunterlassen mußten, um theilsschwimmend, theils auf Flössen, übersetzenzu können. Die Nüssen wichen erschrockenzurück. Endlich stellte sich auch Mazeppaein, aber nicht als Bundesgenosse, sonder»als Flüchtling. Anfangs hatte man seinengeheimen Plan in Rußland gar nicht geah-nct. Als er aber die Vereinigung mit demrussischen Generale Golz, der den Schwe-den den Ucbcrgang über den Dnepr verweh-ren sollte, ablehnte, oder verzögerte, dawurde er dem Zaar verdächtig. Er ließ des-sen Leute niederhauen, zo von seinen vor-nehm-