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daß er zu Fuße angriff, hieb seine Caval»lerie ein. Erst jetzt bestieg Karl ein Pferd,daß er aber seinem verwundeten FreundeGyllenstiern bald abtrat. Nun focht er wie-der zu Fuß. Nicht leicht befand er sich ingrößerer Gefahr; nicht leicht bewies er aberauch glänzendere Gcneralstalente.
Die Russen zogen sich min auch überden Dnepr zurück. Karl setzte über ebendiesen Strom bey Mohilew, nachdem erauf den General Löwenhaupt, der sich mitseiner Truppen-Abtheilung an ihn anschiies-sen sollte, nicht länger warten wollte. Lö-wenhaupt sollte ihm nicht allein ein aus-erlesenes Kriegsvvlk, sondern auch einengroßen Zug von schwerem Geschütze, undeinen reichen Vorrath von Bedürfnissen allerArt, zuführen. Wie wohl hätte also Karlgethan, auf ihn zu warten. Aber indemsein feuriger Geist ihn immer weiter trieb,schmeichelte er sich mit der Hoffnung, daßes die Russen gar nicht wagen würden, ihnanzugreifen. In diesem Gedanken setzteKarl (15. Aug.) über den Dnepr, der Li-thauen von der Ukraine absondert. Sein
weit-