Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
11
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zuweichcn, dagegen, sich zurückziehend, demKönige immer zur Seite zu bleiben, ihn im»mer zu beobachten, die Brücken über dieWeichsel-abzubrechen, und das Land zu ver-wüsten. Karl ward aber schon durch dasanhaltende Negenwetter, welches (im Ocr.)die Wege ungangbar machte, zurückgehalten.Endlich (Nov.) bahnte der Frost Karin denWeg über die Weichsel, nach Lithauen. DieBrücke, die bey Grodno über die Memclführt, wurde von den Russen nicht sorgfaltiggenug vertheidigt. Karl und schic Schwedenerschienen daher (1708 Jan.) so unvcrmu-thct bey Grodno, daß Peter und Mentschi-kow zu ihrer Rettung kaum noch Zeit hatten,daß Karl, schon einige Stunden nach ihrerEntfernung, in Grodno ankam. Die Russenzogen sich, schreckliche Verwüstungen über dasLand verbreitend, nach der Düna zurück.Peter erwartete zu Petersburg, wo sich Karlhinwenden würde-

Zwischen Grodno und dem Dnepr breite-ten sich fast ohne Aufhören Gebirge, Wälder,Sümpfe und Wüsteueyen aus. Das Getrei-de hatten die wenigen Bewohner dieser Ge-gend