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4 (1802)
Entstehung
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490
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4)O

einem von seinen Freygelassenen öffentlichverheyrathete; daß er zu gleicher Zeit denGatten eines andern Freygelassenen vorstellte,den er, als seine Gemahlin, durch ganzGriechenland und Italien mit sich herumführte,Acrger konnte doch die Menschheit in derThat nicht beschimpft werden!

Endlich fand sich ein Mann, der den Muthhatte, sich gegen den verabschcuungswürdigcnTyrannen zu empören. Dieser war derGallier Julius Binder, ein Freund seinesVaterlandes, und ein Mann von vielerEntschlossenheit. Binder ermunterte denGalba, den Statthalter eines Theiles vonSpanien, sich öffentlich gegen den Nero zuerklären. Die Nachricht von dieser Empösrung machte auf den Nero anfangs so wenigEindruck, daß er seine wollüstigen Lustbarskeiten ununterbrochen fortsetzte, daß er nichtdie geringsten Anstalten traf, um die Empö^rung zu unterdrücken. Dabey äusserte erblos, daß ihm die Gallier die Stöhrunzseines Vergnügens theuer bezahlen sollten.Als ihm aber gemeldet wurde, daß Galbasich hatte zum Kaiser ausrufen lassen, da

war