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Er saß, als Neros Befehl, zu sterben,anlangte, mit seiner Gattin Paulina undzwey Freunden bey Tische. Mir der ruhig-sten Clcichmüthigkcit verlangte Scncca seinenletzten Willen, um noch einige Verordnungenwegen feiner Freunde hinzuzufügen. Alsman es ihm verweigerte, bedauerte er es,daß er sich für seine Freunde nicht gefälligbeweisen, und daß er ihnen weiter nichts^als das Muster seines Lebens, hinterlassenkönne. Hierauf nahm er von seiner GailinAbschied. Diese erklärte aber standhaft, daßsie mit ihm zu sterben entschlossen sey.Man öffnete ihnen die Lidern an den Armen:aber das Blut des alten, durch strenge Diätgeschwächten, Seueca floß nur sehr langsam.Um das Auslaufen desselben zu befördern,müßte man ihm auch die Adern an denFüßen, und an den Knicbcugungcn, öffnen.Als sich nun die Todeszuckungen einstellten,bath Scncca seine Gattin sich zu entfernen,damit der Anblick seiner Leiden ihre Stand-hafrigkeit nicht erschüttern möchte. Währendder Zeit dictirte er seinen Sccretärcn ver-schiedene Anordnungen, die nach feinemTode gelten sollten. Doch diesen Tod konnte
selbst