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4 (1802)
Entstehung
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als ihm eins Beleidigung zufügen lassen.Diesen schönen Worten traute jedoch Scnccaso wenig, daß er vielmehr sehr eingezogenlebte, daß er sich zuletzt, unter dem Vorwandeder Kränklichkeit, in sein Zimmer einschloß.

Nero handelte seit der Zeit immer unge?rechter und grausamer. Sein erster GünstlingVgcllinus verleitete ihn, einige der angesehen?sien Männer unschuldiger Weise hinrichten zu las-sen; er gab ihm ohne Zweifel den Rath, seineGemahlin Octavia zu verstoßen, um sich mitder Poppäa vermählen zu können. ZumVorwande diente die Unfruchtbarkeit der mitjener.geführten Ehe. Doch Poppäa wollteder Octavia alle Hoffnung zur Wi-deraussöh«mmg mit dem Nero entziehen. Diese wurdedaher eines Licbcsverständnisses mit einemSclaven beschuldigt. Man brachte alle ihreKammerfrauen und Kammermädchen auf dieFolter, um sie durch die Gewalt der Schmerzenzu einer für die Octavia nachtheiligen Aussagezu bewegen; von den meisten wurde aberihre Unschuld dennoch standhaft behauptet.Und doch wurde Octavia nach Campanienverbannt, wo sie immer von Soldaten um-ringt war. Allein der Unwille des römischen

Volt