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Seine Eifersucht verwandelte sich in Wuth,und mehr als ein Tonkünstler, der wenigerVorsichtigkeit als Geschicklichkeit besaß, wurdeein Opfer der kaiserlichen Eifersucht.
Die sanfte, auf das Herz so mächtigwirkende Tonkunst, hatte auf den Charakterdes Nero weniger Einfluß, als man voll ihrerwarten konnte. Neros Gemüthsart wurdetheils durch die Zerrüttung, welche die Ermor-dung der Mutter in derselben verursacht hatte,theils durch die niederträchtige Schmeicheln) derHofleute, immer verwirrter und ruchloser.Besonders zeigte sich dieß seit der Zeit, da ervon dem Rathe seiner ehemahligen Hofmeister,des Burrus und Sencea, ganz verlassen war.Vurrus starb im achten Zahre seiner Regie-rung. Man hatte den Nero in Verdacht,daß er sich von dem rechtschaffenen Mannedurch Gift zu befreycn gesucht hatte. DiesenVerdacht rechtfertigte schon der Umstand, daßdie Giftmischern, Lucusta an Neros Hofe lebte.Ganz Rom bedauerte den Verlust des Burrus,und es bedauerte ihn um so inniger, als dieGünstlinge, die sich Nero wählte, und be>sonders Tigellinus, des Vurrus Nachfolgerals Gardegeneral, alle Laster und Untugenden
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